Ort: Wien, Buslinie 13 A, Montag Nachmittag.
Wir warten bei der Station und haben’s schon etwas eilig. Der Bus kommt und Christoph steigt vor mir ein, um sich noch eine Fahrkarte um 2 Euro zu kaufen. Sein Kleingeld: Eine 1-Euro-Münze, vier 20-Cent-Münzen, 4 5-Cent-Münzen. Er verlangt die Fahrkarte und hält dem Fahrer das Geld auf der flachen Hand hin, damit der gleich sieht, dass er’s genau hat.
Der Fahrer, auf seinem Gesicht ein Reden’S-mi-ned-an-Ausdruck, blickt die Münzen an und sagt: “Kupfermünzen nimm’ i ned.” Da gibt’s keine Diskussion, wir müssen wieder aussteigen. Fuchsteufelswild läuft Christoph in die Bäckerei um zu fragen, ob man ihm die dummen 5 Cent Münzen nicht auf 2 Zehnerln wechseln kann. Nein geht nicht, wenn man nichts kauft, also laufen wir zurück zum Bus (wir haben’s wirklich schon eilig), und der freundliche Fahrer macht uns nicht einmal mehr die Tür auf und fährt weg. Trottel.
Und da fragt man sich, warum die Wiener Linien niemand leiden kann.


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