Dass der Kreis Dessau es tatsächlich bringt, die Kennung DE-PP ### zuzuteilen…!
Oder lag da etwa Selbsterkenntnis des Fahrzeughalters vor? Das würde zumindest die unbeleuchtete Fahrt bei Schneewetter etwas plausibler machen.
Dass der Kreis Dessau es tatsächlich bringt, die Kennung DE-PP ### zuzuteilen…!
Oder lag da etwa Selbsterkenntnis des Fahrzeughalters vor? Das würde zumindest die unbeleuchtete Fahrt bei Schneewetter etwas plausibler machen.
Ein Minirock und Stöckelschuhe können sicherlich sehr zur eleganten Ausstrahlung einer Frau beitragen. Im Prinzip.
Bei Schnee, Glatteis und Minusgraden jedoch leidet die Eleganz mithin darunter, dass die Trägerin nur mit äußerster Mühe eine halbwegs senkrechte Körperhaltung und eine -wenn auch nur minimal konstante- Fortbewegungsrichtung aufrecht erhalten kann. Was mir jedoch vorhin erst im Supermarkt ungebremst entgegen- und später auf Leipzigs Straßen vorneweg schlitterte und kraxelte wie Pinocchio vor der Erfindung des Kniegelenks, hatte mit Eleganz nur insofern etwas zu tun, als dass es sie schlichtweg negierte.
Tagesschau “Schlusslicht” über Warnhinweise in den USA:
http://www.tagesschau.de/schlusslicht/warnwahn104.html
Die Amerikanische Bomben-Paranoia ist ja nun hinlänglich bekannt. Oder sie sollte es zumindest sein. Ein 37-jähriger Leipziger hielt es aber dennoch für eine lustige Idee, beim Betreten des “Walt Disney World” Parks in Orlando darauf hinzuweisen, dass er zwei Bomben im Rucksack habe.
Hatte er nicht. Aber ein Gerichtsverfahren und eine Kaution von 10.000 US-$, die hat er jetzt.
Heute früh um kurz nach 8 klingelt das Telefon und ein etwas begriffsstutziger Mann, der sich zunächst nicht weiter vorstellt, lässt sich drei Mal bestätigen, dass ich wirklich der Herr W. sei, der Anschlussinhaber. Nachdem ich im dies glaubhaft genug gemacht habe, stellt er sich dann vor als Mitarbeiter der Telekom Kundenbetreuung. Man wolle wissen, ob ich denn ein zufriedener Kunde sei.
“Oh ja”, entgegne ich, “ich bin schon seit 2007 kein Telekom-Kunde mehr und genau deswegen zufrieden.”
Klick.
Dass die Knilche nicht von der allerschnellsten Sorte sind, weiß ich ja zur Genüge. Das sind Erfahrungen aus diversen Aufträgen und Störungsmeldungen. Aber 20 Monate nach der Kündigung noch Kundenzufriedenheits-Blödeleienvom Stapel zu lassen istschon etwas zu deppert.
Dieses Video zeigt einen Studenten, der sich durch seinen Einfallsreichtum hervortut, wenn es darum geht, eine Automatiktür zu durchqueren. Buchstäblich.
Wenn das die alten Wikinger wüssten…
Wie Reuter’s berichtet, hat ein schwedisches Ehepaar auf Urlaubsreise sein Ziel, die Insel Capri, um mehrere Hundert Kilometer verfehlt und sich stattdessen in der norditalienischen Industriestadt Carpi wiedergefunden, was ihnen aber erst auffiel, als mansie in der Touristen-Information den Hinweis gab, dass das berühmte Urlaubsziel eine Insel sei und deutlich weiter südlich liege.
Ich misstraue Routenplanern ja grundsätzlich, aber hier ist die Schuld wohl eindeutig bei den Benutzern zu suchen…
In den WN von heute ist die Rede von einer Rentnerin, der die Mitfahrt in einem Linienbus verwehrt wurde, weil sie ihr Ticket nicht entwerten konnte. Dies war allerdings weniger Schuld der Dame als vielmehr die streikenden Entwerter im Bus.
Interessant ist dabei die Idiotie, die im System steckt. Die Sprecherin der Stadtwerke Münster, befragt von der Tageszeitung, räumte ein, dass ein Rausschmiss sicherlich nicht die beste Lösung sei.
Zu dem Tipp, die Fahrer könnten in den Bussen die Tickets per Hand entwerten, kann sie aber jetzt schon sagen: „Das stimmt nicht. Das ist technisch nicht vorgesehen.“
Doch was man tut, wenn Automaten streiken, werden die Stadtwerke intern noch klären.
Vergangene Nacht gegen 02 Uhr wurden meine Liebste und ich davon geweckt, dass jemand unetwegt bei uns klingelte. Gut, beim ersten Mal ist man noch nicht wach, beim zweiten Mal denkt man, es sind wieder ein paar besoffene Idioten, die aus dem Automatencasino im Haus nebenan kommen und sich die Raucherpause damit vertreiben, Leute zu ärgern. Aber wenn das Geklingel sich über mehrere Minuten hinzieht, wird man ja doch stutzig. Es könnte ja tatsächlich für uns sein.
War es aber nicht…
Die Vermutung mit den besoffenen Idioten stellte sich dann als korrekt heraus. Offenbar haben zwei angehende Nachbarn noch keinen Wohnungsschlüssel zu der WG ein Stockwerk über uns. Und da ihr Mitbewohner sie nicht hereinließ (oder sie sich nicht mehr an en Namen erinnern konnten?), haben sie halt bei uns geklingelt. Sehr schlau. Wir sind ja auch die Hausmeister oder Nachtwächter.
Es verwundert natürlich nicht, dass der – vermutlich gar nicht anwesende – WG-Mitbewohner auch auf direktes Rufen und Klopfen an der Wohnungstür nicht reagierte. Wir schon. Nach einer weiteren guten Viertelstunde Radau im Treppenhaus und einer grenzwertig sinnbefreiten Diskussion habe ich die zwei rausgeschmissen. Sie würden ja erst ab September hier wohnen, sagten sie, aber sie hätten halt in der Nähe gefeiert und wollten nach der Party gerne schon mal hier pennen. Gutes Stichwort! — Pennen wollten wir eigentlich auch ….
Als Dauer-Radiohörer ist man eine Menge akustischen Schrott gewöhnt, der einem so zu Ohren kommt. Aber es gibt etwas, das mich jedes Mal wieder aufregt. Die Seitenbacher-Werbung. Da rollen sich mir immer wieder die Zehnägel auf und der Magen klopft vehement am Kehlkopf an und will raus.
Wie kann man bloß eine so bescheuerte Werbung machen?! Sind wir Hörer denn alle infantile Deppen mit dem IQ einer Haferflocke aus kontrolliert biologischem Anbau? Oder haben bloß die Werbefuzzis an Stelle eines gesunden menschlichen Gehirns ungeschwefelte Müeslirosinen?
Allein das kindische “leckerleckerleckerleckerleckerlecker” oder der affektierte Sprecher, der sich anhört, als ob er seinen Verstand schon vor Jahren kompostiert hätte!
Und wenn die Produkte 1000x von Biotest und anderen mit “sehr gut” prämiiert worden sind: So lange die Seitenbächler diese dämliche Werbung machen, werde ich das Luxusvogelfutter aus dem Odenwald garantiert boykottieren.
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